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Telefunken
Geschichte der Firma

Anfang des vorigen Jahrhunderts waren zwei rivalisierende deutsche Forschungsgruppen auf dem Gebiet der drahtlosen Telegraphie tätig. Die eine Gruppe von Adolf Slaby und Georg Graf von Arco, vertreten durch die 1899 gegründete funktelegraphische Abteilung der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) und die andere von Prof. Karl Ferdinand Braun und der Siemens & Halske GmbH 1901 gegründete Gesellschaft für drahtlose Telegraphie.
Nach endlosen Patentstreitigkeiten schlichtete Kaiser Wilhelm II und drängte darauf die beiden Gruppen zu vereinen.
In Berlin gründeten somit am 27. Mai 1903 Siemens & Halske und die AEG als Gemeinschaftsunternehmen zu gleichen Teilen die Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H., System Telefunken.
Es war die Geburtsstunde von Telefunken und die Telegrammadresse der Gesellschaft, wurde als Warenzeichen am 11. November 1903 beim Kaiserlichen Patentamt eingetragen.
Der erste technische Direktor und Geschäftsführer der Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH wurde Dr. Georg Graf von Arco.

Zu den ersten Kunden von Telefunken zählten die deutsche Armee und die kaiserliche Marine.
Ebenso wurden für die zivile Schifffahrt und die interkontinentale Nachrichtenübermittlung Funk- und Empfangsanlagen entwickelt und vermarktet.
Besonders auf diesem Gebiet, der zivilen und militärischen Radartechnik, war Telefunken lange Zeit das führende deutsche Unternehmen.

Am 17. April 1923 wurde die Firma Telefunken umbenannt in “Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H.”. Die Firma erlebte eine Aufschwung und mit dem Aufkommen des Rundfunks waren die Jahre während der Weltwirtschaftskrise von 1924 bis 1929 besonders umsatzstark.

Im Telefunken-Haus begann man mit den ersten Rundfunk-Sendungen von Musikkonzerten rund zweieinhalb Monate vor der offiziellen Eröffnung des Deutschen Rundfunkverkehrs am 29.Oktober 1923. Zur 5. Deutschen Funbkausstellung 1928 in Berlin stellte Telefunken erstmals Fernsehgeräte nach dem Karolus-Telefunken-System (August Karolus) vor, die Filmbilder nach dem optisch-mechanischen Abtastverfahren von einen Mechau-Projektor mit Nipkow-Scheibe zeigten.
Auch bei der Weltumrundung des Luftschiffs Graf Zeppelin im Jahre 1929 waren Sende-Empfangs- und Peilgeräte von Telefunken an Bord.
Der von Telefunken gebaute deutsche 8 kW-Kurzwellensender in Zeesen bei Königswusterhausen nahm am 28. August 1929 seinen offiziellen Betrieb auf. Die ersten TV-Versuchssendungen wurden ab 1932 gemeinsam mit der Reichspost durchgeführt.

Das im gleichen Jahr gegründete Tochterunternehmen Telefunken-Platte G.m.b.H. mit einem Stammkapital von 100.000 Reichsmark wurde eines der größten deutschen Unternehmen der Schallplattenindustrie.

Prof. Dr. Walter Bruch entwickelte zusammen mit dem Optikspezialisten Emil Mechau die erste elektronische Fernsehkamera. Walter Bruch erlangte auch Internationale Bekanntheit durch die Erfindung des PAL-Farbfernseh-Systems.
Die ersten Live-Fernsehbilder der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 in Berlin wurden mit der neuen Ikonoskop-Kamera, auch „Olympiakanone“ genannt, übertragen.
Auf der 16. Großen Deutschen Funk- und Fernseh-Ausstellung in Berlin 1939 wurde ein, gemeinsam mit anderen Unternehmen der Rundfunkindustrie entwickelter, Einheits-Fernseh-Empfänger mit einer Rechteck-Bildröhre präsentiert.
Das erste von Telefunken ausgestattete vollelektronische Fernsehstudio eröffnete im August 1938 im Deutschland-Haus in Berlin-Charlottenburg mit einer einzigen Livesendung die aber bahnbrechend für die weitere Entwicklung des Deutschen Fernsehens war.

Ende der 1930er Jahre betrug die Gesamtbelegschaft ca. 23.500 Mitarbeiter und erhöhte sich im Verlauf des Zweiten Weltkriegs auf über 40.000 Mitarbeiter.

Am 24. September 1941 übernahm die AEG den 50% Telefunken-Anteil der Siemens & Halske AG im Wert von 20 Millionen Reichsmark und Telefunken wurde zur hundertprozentigen Tochtergesellschaft der AEG. Als Gegenleistung erhielt die Siemens & Halske AG die Anteile der AEG an den Vereinigten Eisenbahn-Signalwerken, der Klangfilmgesellschaft mbH und der Deutschen Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegraphie (DEBEG) und es wurde beschlossen bis Kriegsende die Telefunken-Patente weiter nutzen zu dürfen.

Der Wiederaufbau nach Kriegsende stellte Telefunken, wie viele andere Deutsche Unternehmen auch, vor schwierige Aufgaben. Fabriken und Maschinen waren zerstört, demontiert oder beschlagnahmt und die wertvollen Fachkräfte überall auf der Welt verstreut.
Das „Telefunkenhaus“ in Berlin war ausgebrannt und das Hauptwerk in Zehlendorf beschlagnahmte die US-Armee als Kaserne.
Der Wiederaufbau in den westlichen Besatzungszonen und in Berlin begann und die Fertigung von Röhren und Sendern wurde wieder aufgenommen.
Die Fabriken im Osten Deutschlands, wie in Thüringen, Sachsen und Schlesien, kamen unter sowjetische bzw. polnische Verwaltung.
Es ging wieder aufwärts und Acht Jahre nach Kriegsende, 1953, und im Westen gehörten bereits sechs Werke und fünf Vertriebsstellen in Berlin, Ulm, Frankfurt/Main und Hannover zu Telefunken.
Das Portfolio war riesig, produziert wurden neben Funkweitverkehrsanlagen, Rundfunk- und Fernsehsender, Schiffsfunkstationen, kommerzielle Empfänger, Peil- und Navigationsanlagen, Radargeräte, auch Senderöhren, Rundfunkröhren, Spezialröhren und Quarze, Dezi- und UKW-Richtfunkverbindungen, bewegliche Funksprechanlagen, tragbare Funksprechgeräte, HF-Wärmegeneratoren, Messgeräte, elektroakustische Anlagen, Musiktruhen, Plattenspieler.

Am 4. Januar 1955 kam es zu einer erneuten Umfirmierung in Telefunken GmbH.
Dies wurde notwendig, da zur drahtlosen auch die kabelgebundene Technik dazugekommen war.
Im Jahre 1956 stellte Telefunken den ersten deutschen Transistor-Empfänger mit sechs Transistoren in einer Probeserie her und auf der Polizeimesse in Essen wurde im September 1956 das erste Verkehrsradargerät zur Überwachung der neu eingeführten Geschwindigkeitsbeschränkungen (zunächst Tempo 50 in Ortschaften ab 1. September 1957) vorgestellt.
Telefunken war auf Erfolgskurs und die AEG erhöhte 1958 das Kapital des Unternehmens auf 100 Millionen DM.
1959 errichtete Telefunken in Heilbronn ein modernes Halbleiterwerk das im April mit der Produktion begann.
Der Sender Freies Berlin (SFB) eröffnete 1961 das erste deutsche Stereo-Studio und am 31. Dezember 1962 meldete Prof. Dr. Walter Bruch das PAL-Grundsatz-Patent "Laufzeitdecoder" an.

1963 erfolgte dann die Umwandlung zur Telefunken Aktiengesellschaft.
Im gleichen Jahr erzielte die Telefunken AG erstmals einen Gesamtumsatz von über einer Milliarde DM.
In der Hauptversammlung der AEG am 23. Juni 1966 wurde die Eingliederung der Telefunken AG in die Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft beschlossen und auf Grundlage des Betriebspachtvertrages wurden die Geschäfte der Telefunken mit Wirkung zum 1. Januar 1967 auf die AEG übertragen.

1966 wurde in Celle ein Werk zur Produktion von Farbfernsehempfängern in Betrieb genommen, wo in den 1970er Jahren bis zu 2800 Menschen Arbeit fanden.
Am 5. August 1969 brachte AEG-Telefunken das zweimillionste Tonbandgerät, das Magnetophon 204 TS, auf den Markt und in Ulm wurde am 27. Januar 1970 die zehnmillionste Schwarz-Weiß-Fernsehbildröhre produziert.
1972 wurde der Bereich Unterhaltungselektronik (Rundfunk- und Fernsehgeräte) in die eigenständige TELEFUNKEN Fernseh und Rundfunk GmbH mit Sitz in Hannover ausgegliedert.

Nachdem es bis dahin immer nur Bergauf ging hatte die Ölkrise 1974 und ein weltweiter Konjunktureinbruch erste wirtschaftliche Folgen, die auch auf Telefunken seine Auswirkungen hatte.
Der Wettbewerb auf dem Sektor der Unterhaltungselektronik verschärfte sich durch die Anbieter aus Fernost, die zunehmend auf den Europäischen Markt drängten.
Ein Hoffnungsschimmer für das Unternehmen waren der noch gewinnbringende Bereich der Nachrichten- und die Verkehrstechnik.

Am 21. Juni 1979 änderte sich noch einmal der Name des Gesamtunternehmens in AEG-Telefunken Aktiengesellschaft. Derartige Zusätze waren aufgrund eines neuen Gesetzes der Europäischen Gemeinschaft notwendig.
Wirtschaftliche Schwierigkeiten des Konzerns zwangen ab etwa 1970 zur Ausgliederung von Geschäftsfeldern, die Beteiligung Dritter an Geschäftsbereichen und später den Verkauf.
Eine außerordentliche Hauptversammlung im Januar 1980 beschloss zunächst noch eine Kapitalherabsetzung der bestehenden Anteile von 3:1 mit einem folgenden Kapitalzufluss von 1682 Millionen DM neuer Mittel, dennoch eröffnete das Amtsgericht Frankfurt/Main am 31. Oktober 1982 das gerichtliche Vergleichsverfahren über das Vermögen der AEG-Telefunken AG.
Selbst in dieser schwierigen finanziellen Lage wurden die laufenden Geschäfte weitergeführt und ein halbes Jahr später bestätigte das Amtsgericht den Vergleich der AEG-Telefunken AG antragsgemäß und hob das Verfahren am 19. September 1984 auf.

Mit Wirkung zum 31. März 1983 übernahm der französische Konzern Thomson-Brandt S.A. 75% der AEG-Telefunken-Anteile an der Telefunken Fernseh- und Rundfunk- GmbH einschließlich ihrer inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften.
Die restlichen 25% folgten am am 31. Januar 1984.

1985 änderte der Konzern seinen Namen in AEG Aktiengesellschaft und wurde im gleichen Jahr mehrheitlich von der Daimler-Benz AG übernommen zehn Jahre später wurde es aufgelöst und das Vermögen auf die EHG Electroholding GmbH übertragen.
Am 20. September 1996 wurde die Firma des traditionsreichen, ehemaligen Mutterunternehmes AEG aus dem Handelsregister gelöscht.
Die Marken- und Namensrechte der Marke "Telefunken" liegen heute bei der Telefunken Licenses GmbH, Frankfurt/Main. Diese war bis zum 7. Dezember 2007 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der EHG Elektroholding GmbH, Frankfurt/Main, die wiederum die Rechtsnachfolgerin der AEG Aktiengesellschaft ist.

Heute ist der Name "Telefunken" in 118 Ländern in den amtlichen Markenregistern eingetragen und wird von ca. 50 Lizenznehmern genutzt.

Ab dem Jahr 2011 werden z.B. wieder Telefunken-LCD-Fernseher in der Türkei von der Firma Vestel gefertigt.

Die unter diesem Namen angebotenen Produkte haben heute mit dem ursprünglichen Unternehmen "Telefunken" nur noch den Namen gemeinsam.

Weiterführende und interessante Seiten mit Informationen zu Telefunken:

Telefunken bei Wikipedia
Geschichte des Unternehmens Telefunken
Geschichte von Telefunken im Deutschen Fernsehmuseum Wiesbaden

Telefunken Detektorempfänger 1
Details
Telefunken T9W

Details
Telefunken 230W (Katzenkopf)

Details
Telefunken
Allegretto UKW
Details
Telefunken
Arcophon 4
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Telefunken
Arcophon 5
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Telefunken
Gross-Super 776GWK
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Telefunken
Kurier 52W
Details
Telefunken
Markstein II 855W
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Telefunken
Musikus 108V
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Rhythmus 52R
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Vorab bemerkt:
Bei dieser Seite handelt es sich um eine private Homepage !

Als ich vor vielen Jahren meine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker begann und danach meine Meisterprüfung in diesem Beruf absolvierte, eröffnete ich zusammen mit meiner Frau einen
Laden und Werkstatt für Unterhaltungselektronik
womit mein Hobby auch zu meinem Beruf wurde.
Dadurch hat sich über die Jahre auch einiges an Ersatzteilen angesammelt.
Wird also ein altes Bauteil wie z.B. eine seltene Röhre gesucht,
oder bei einer Restauration oder Reparatur Hilfe benötigt,
helfe ich gerne wo ich kann
wenn es meine knappe Freizeit erlaubt.

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